Komfort der Pflege

Bei der Pflege, besonders wenn der Gepflegte bettlägerig ist, verbrauchen Sie viel Energie. Es ist daher notwendig, die Pflege so zu organisieren, dass die Pflegetätigkeiten möglichst ohne Hindernisse oder Gefahren (Rückenverletzungen, Muskelzerrungen) durchgeführt werden können. Durch organisierte Arbeit sparen Sie Energie und Zeit, die Sie effektiver nutzen können.

Ein paar Tipps, wie Sie sich selbst und dem Gepflegten Komfort in der Pflege bieten:
  • Wenn die Person, die Sie pflegen, teilweise mobil ist, sichern Sie ihr einen einfachen Zugang zum Bad. Ist der Patient bettlägerig, sichern Sie sich einen freien Zugang zu seinem Krankenbett. Je nachdem, ob der Patient absorbierende Inkontinenzhilfen verwendet oder ein Katheter im Einsatz ist, bewahren Sie das nötige Zubehör an einem leicht zugänglichen Ort.
  • Um die Haut der gepflegten Person in einem guten Zustand zu halten, verwenden Sie spezielle Hautpflegeprodukte, die das Austrocknen der Haut verhindern, Reizungen mildern und eine Dekubitusprophylaxe unterstützen. Durch die richtige Pflege vermeiden Sie die Entstehung von Reizungen oder anderer Hautprobleme und tragen zum Wohlbefinden des Patienten bei.
  • Verwenden Sie Pflegeprodukte, die keinen Einsatz von Wasser erfordern, z. B. Pflegeschaum oder Waschcreme 3 in 1 aus der SENI Care Pflegeserie. Dies ermöglicht Ihnen, schnelle und effektive Reinigung der Haut ohne die Gefahr das Bett feucht zu machen.
  • Tägliche Hygiene wird durch die Verwendung von Einweg-Hygieneprodukten wie Waschhandschuhe, Handtücher, etc. erleichtert. Sie sind sanft zur Haut und erleichtern die Anwendung von Hautpflegeprodukten. Nach dem Einsatz können sie einfach entsorgt werden.
  • Beim Essen empfiehlt es sich, hygienische Schutzservietten zu verwenden. Sie schützen die Kleidung sowie die Bettwäsche und können nach der Mahlzeit als Serviette verwendet werden.
  • Immer wenn Sie den Patienten bei dem Positionswechsel unterstützen, sollten Sie sich nach den Grundsätzen der richtigen Patientenumlagerung richten und auf Ihren Rücken aufpassen. So vermeiden Sie eventuelle Verletzungen bei sich selbst und dem Kranken.
  • Wenn die Möglichkeit besteht, besorgen Sie sich spezielle Hilfsmittel. Hiermit werden Rutsch-Matten, die die Umlagerung des Patienten im Bett erleichtern, Sanitärstühle, Krücken, Rollstühle, Gehhilfen, Aufzüge, Krankenbetten, etc. empfohlen.
  • Wenn der Patient die meiste Zeit im Bett verbringt, versuchen Sie eine Antidekubitus-Matratze zu erwerben. Dies hilft die Druckstellen zu vermeiden und mindert somit Dekubitusrisiko.
  • Verwenden Sie eine weiche Bettwäsche und Kleidung aus natürlichen Materialien. So vermeiden Sie Hautreizungen bei dem Patienten, die zu schmerzhaften Entzündungen führen könnten. Natürliche Materialien verhindern auch die Überhitzung. Der Kranke schwitzt weniger, was sein Wohlbefinden erheblich verbessern kann.